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Skalierung durch Selbstorganisation: Behind the scenes of Agile Heroes

von | Jul 27, 2021 | Agilität | 0 Kommentare

Im Normalfall dreht sich bei unserem Agile Heroes Podcast alles um unsere externen Gäste, ihre Expertisen, Insights und Sichtweisen. Doch diese Woche haben wir ausnahmsweise mal niemanden zu uns eingeladen, sondern unsere Geschäftsführer Roman Simschek und Fabian Kaiser zusammen ins Studio gesteckt. Anstatt also im Verborgenen über die Unternehmsstrategie zu sprechen, haben die beiden das diesmal vor dem Mikrofon gemacht. Dabei ging es um aktuelle Herausforderungen und nächste Schritte bei den Agile Heroes, 5 Jahre nach der Unternehmensgründung. Und du kannst zuhören.

 

Die Gründer der Agile Heroes

Im Jahr 2016 haben Roman Simschek und Fabian Kaiser gemeinsam das agile Beratungsunternehmen Agile Heroes gegründet und können nach heutigem Stand knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Team zählen. Ihre Produktpalette erweitert sich und auch als Leader wachsen die beiden ständig an ihren Herausforderungen und entwickeln sich, genau wie das gesamte Team stets weiter.

„Die Person mit der ich morgens aufwache ist die Person, die am Hörer hängt und das ist Fabian“, sagt Roman Simschek lachend und spricht dabei von den morgendlichen „Daily“-Meetings, die die beiden führen.

 

Ab wann ist das Limit der Führungsspanne erreicht?

Die Agile Heroes stellen seit diesem Jahr nahezu jeden Monat mindestens zwei neue Personen ein und bis Jahresende wird das Ziel, 40 Heroes im Team zu haben erreicht sein. Damit hätte sich das Unternehmen innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dieses schnelle Wachstum bringt aber auch einige neue Herausforderungen mit sich, die die zwei Geschäftsführer lieber früher als später thematisieren möchten. Und genau das tun sie in der neuen Podcast Folge.

Sie stellen sich die Frage: Wie viele Menschen kann eine Führungskraft führen? Denn nach dem Prinzip der Führungsspanne sind 20 bis 30 Person dafür zu viel und es müssen andere Wege gefunden werden, um für sein Team ein guter Leader sein zu können. Dafür ist es wichtig, finden die zwei Unternehmer, dass bestimmte Rollen und Strukturen ausgelagert werden. Außerdem muss man sich dabei stets die Frage stellen: Was fehlt uns, dass wir diese Firma auf 80 Mitarbeiter bringen? Und wie können wir diese dann auch halten?

„Die Menschen einzustellen ist nicht das Problem. Das Problem ist diese Anzahl an Menschen und Individuen richtig einzuordnen“, sagt Fabian Kaiser und spricht damit einen besonders wichtigen Punkt für die beiden Unternehmer an. Wie fühlen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so wohl bei den Agile Heroes, dass sie auch bleiben möchten und stets große Leistungen erbringen?

 

Skalierung durch Selbstorganisation

Um das Unternehmen richtig skalieren zu können ist es notwendig, ein Modell zu schaffen, dass dies möglich macht und bei dem trotzdem die Unternehmenswerte und das, was die Eigenschaften, die das Unternehmen ausmachen erhalten bleiben.

„Ich glaube, dass es mit Loslassen zu tun hat“, sagt Roman Simschek in Bezug auf die Skalierung. Verantwortungen und Aufgaben müssen delegiert und abgegeben werden, denn auf Dauer können diese To-Dos nicht bei zwei Personen bleiben. Doch dieses „Loslassen“ ist keineswegs ein einfaches Unterfangen. Denn wer ein Unternehmen aufgebaut und erfolgreich gemacht hat, möchte diesen Kurs auch beibehalten. Man muss sich also sicher sein können, die eigenen Verantwortungen in gute Hände zu legen, wenn man sie weitergibt. Und da kommen die sogenannten Product Owner ins Spiel, die bei den Agile Heroes immer häufiger auftreten und Leader eigener Teilbereiche sind. Ihnen kommt sehr viel Verantwortung und so auch Vertrauen zu, da sie viele Entscheidungen selbstständig treffen dürfen und sollen. Dabei taucht also das Problem auf, dass diese Product Owner nie für mögliche Misserfolge haften müssen und somit nicht dieselbe Perspektive, wie die Unternehmensinhaber teilen.

 

Wie stärke ich das Commitment meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Doch wie macht man aus diesen Product Ownerinnen und Ownern auch wahre Leader mit angemessenem Commitment? Hier fällt das Stichwort „Gewinn- aber auch Verlustbeteiligung“. Doch ist es nur möglich, das Commitment meiner Mitarbeiter:innen  durch monetär Anreize zu stärken? Und ist es überhaupt möglich, dieses Commitment auf dasselbe Level zu bringen, auf dem es auch bei den Gründern ist? Hier bitten Roman und Fabian auch um deine Stimme. Kommentiere gerne hier oder unter den Youtube Kommentaren, was du von dem Thema hältst.

 

Das ganze Gespräch als Podcast

Du möchtest den beiden Gründern bei ihrem vollständigen Gespräch zuhören? Du findest die ganze Podcast Folge überall, wo es Podcasts gibt und hier auf YouTube. Außerdem halten wir auf unserem YouTube Kanal noch viele weitere spannende Videos für dich bereit. Dabei geht es um die Themen Agilität, Projektmanagement, Leadership und vieles mehr. Wir freuen uns über deine Kommentare und Meinungen zu den Themen.

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