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5 Tipps für mehr Motivation im Team – So steigerst du die Motivation in deinem Team

von | Jun 17, 2021 | Agilität | 0 Kommentare

Als Führungskraft ist man maßgeblich für die Stimmung in seinem Team und die Motivation der einzelnen Teammitglieder verantwortlich. Um seine Mitarbeiter:innen stets zu motivieren und eine für sie angenehme Unternehmenskultur zu bieten, ist es wichtig, dass sich Führungspersonen auch regelmäßig mit ihren Mitarbeiter:innen und der Stimmung in ihren Teams auseinandersetzen.

 

Was ist Motivation?

Im Grunde lässt sich Motivation als eine handlungsfördernde Energie. Beschreiben. Sie wird ausgelöst durch viele unterschiedliche Faktoren und bringt den oder die Motivierte:n dazu, etwas zu unternehmen. Das Wort Motivation, das sich auch vom lateinischen Wort „movere“ ableiten lässt, bezieht sich hier auf Bewegung. Diese Bewegung, die die Motivation veranlasst möchte meist entweder Weg von oder Hin zu Etwas. Man spricht hier also von der „Weg von“- und der „Hin zu“-Motivation. Menschen möchten beispielsweise weg von ihrem Alltagstrott oder hin zu einer neuen Leidenschaft. Diese Faktoren, die eine Bewegung veranlassen sind die Motivationsfaktoren.

 

Welche Arten von Motivation gibt es?

Wie Aristoteles es schon 300 Jahre vor Christus beschrieben hat, unterscheiden wir motivierende Faktoren meist in extrinsische und intrinsische Faktoren.

Extrinsische Faktoren sind Anreize, die von außen kommen und dadurch motivieren. Intrinsische Faktoren kommen von innen heraus und sind oftmals (vor allem in der heutigen modernen Zeit) stärkere Motivationsfaktoren.

Beispiele für extrinsische Faktoren sind: Geld, Lob, Status, gesundheitliche Benefits wie ein Fitnessstudio-Abo…

Beispiele für intrinsische Anreize sind: Selbstverwirklichung, Leidenschaften, Hobbys, Familie…

 

Die Maslow’sche Bedürfnispyramide

Ein wichtiger Bestandsteil der modernen Motivationspsychologie und ein Modell, das in keinem Psychologieunterricht fehlen darf, ist Maslow’s Bedürfnispyramide.

Darin beschreibt der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow die verschiedenen Ebenen der menschlichen Bedürfnisse, angefangen bei Grundbedürfnissen wie Essen, Schlafen, Sex.

Maslow Bedürfnispyramide

Maslow Bedürfnispyramide

Erst wenn die grundlegenden physiologischen Bedürfnisse der Menschen gestillt sind, kann der Mensch sich auf andere Dinge wie soziale Anerkennung oder Selbstverwirklichung konzentrieren.

Aus diesem Modell kann man sehr gut ableiten, dass es für den Menschen in erster Linie wichtig ist, dass er oder sie sich um den eigenen Körper und das körperliche Wohlbefinden kümmert. Wer keine Energie aufbringen kann, weil der Körper zu schwach ist, kann auch im Job keine guten Leistungen erbringen. Für Führungskräfte ist es also auch wichtig, darauf zu achten, das Mitarbeiter:innen sich genug Auszeit nehmen, nicht zu viele Überstunden machen und auf sich aufpassen.

 

Tipps, um die Motivation im Team zu steigern

Was kann ich also tun, um mein Team zu motivieren? Wie stelle ich ein motiviertes Team zusammen? Wie vermeide ich, dass mein Team seine Motivation verliert und dadurch den Output verringert?

 

  1. Only hire happy people!

Ein wichtiger Step im Hiring Prozess, beziehungsweise zum Zeitpunkt der Teamerstellung ist, darauf zu achten, wie motiviert die Menschen von sich aus schon sind. Hier müssen Führungskräfte oder der HR Bereich auch an den Qualifikationen vorbei und die Person selbst sehen. Die Agile Heroes fragen daher im Einstellungsprozess bereits: „Bist du glücklich?“ Eine Frage, die viele erst einmal perplex macht… Doch in der Reaktion auf diese Frage lässt sich schnell erschließen, ob die Person den richtigen Drive und das Mindset hat, den es braucht um motiviert im Team zu arbeiten.

 

  1. Vertraue deinen Mitarbeiter:innen

Erinnere dich daran, wieso du diese Menschen eingestellt hast. Das bedeutet, sie machen einen guten Job und du kannst ihnen bei ihrer Arbeit vertrauen. Und das spiegelt sich wiederum in den Leistungen deines Teams wider. Personen, die spüren, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht wird, arbeiten automatisch selbstbewusster. Das macht sich auch in ihrer Motivation bemerkbar.

 

  1. Klare und große Ziele setzen

Ein Team, dass seine Ziele kennt kann auch einfacher darauf hinarbeiten und seine Motivation darauf abzielen. Diese Ziele sollen auch allen Teammitgliedern bekannt sein und klar ausformuliert sein. Außerdem ist es förderlich, große Ziele zu setzen. Diese dürfen natürlich nicht ins Utopische reichen, allerdings kann ein Team nur über sich hinauswachsen, wenn es auch gefordert wird. Wie weiter oben beschrieben bedeutet Motivation, sich von etwas weg oder zu etwas hinzubewegen. Alle Beteiligten sollen also den Ausgangs- und den Zielpunkt kennen, der angepeilt wird.

 

  1. Bringe deinem Team ehrliche Wertschätzung entgegen

Bei dem Thema Wertschätzung geht es nicht darum, dass sie produktivitäts-steigernd sein soll. Wertschätzung von Führungsebenen muss ehrlich und ernst gemeint vermittelt werden. Mitarbeiter:innen, die diese wahre Wertschätzung spüren, werden zufriedener und motivierter arbeiten. Diese Wertschätzung kann in Form eines „Danke“ oder „Gut gemacht“ aber auch eines Gutscheins für ein Essen oder ähnliches ausgedrückt werden. Diese kleinen Gesten zeigen dem Team, dass es seine Arbeit gut macht und es so weiter gehen kann!

 

  1. Lasse deinem Team Freiheiten

Dein Team braucht genügend Freiheiten, um sich selbst entfalten zu können. Das gilt nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Beriech. Vermeide also zu viel Micro-Management und gib deinem Team die Chance, selbst mal das Ruder in die Hand zu nehmen. So kannst du sehen, ob sie diese Chance gut ergreifen oder ob es an gewissen Stellen noch Verbesserungspotential gibt. Achte aber darauf, dem Team nicht „zu viel Freiheit“ zu überlassen. Ein gewisses Maß an Führung muss dennoch von der Führungsebene kommen.

 

Ein glückliches Team ist ein motiviertes Team

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vor allem ein glückliches Team auch ein motiviertes Team ist. Teammitglieder, die sich wertgeschätzt fühlen, denen Vertrauen entgegengebracht wird und die gerne miteinander im Team arbeiten gehen auch motiviert an ihre Arbeit. Dabei ist allerdings wichtig, zu verstehen, dass kein Mensch immer 100% geben kann. Jeder Mensch hat schlechte Tage und muss sich eine Auszeit nehmen oder mal etwas langsamer an eine Sache herangehen. Doch wenn auch diese Tage akzeptiert werden und der Mensch das Gefühl hat, ernst genommen zu werden, wird er an guten Tagen wieder gerne seine 101% liefern.

 

Mehr zur Produktivität und Motivation im Team auf YouTube

Im neuen Agile Heroes YouTube Video erzählt dir Agile Heroes Co-Founder noch mehr zum Thema Motivation im Team. Er liefert spannende Einblicke in seine Erfahrungen als Unternehmer und besonders als Leader. Außerdem findest du auf dem Agile Heroes YouTube Kanal noch mehr interessante Videos zu den Themen Agilität, Projektmanagement, Leadership und Co. Wöchentlich kommen mehr Video dazu, also vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren um neue Videos, die dich interessieren könnten nicht zu verpassen!

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