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Miro – Das kann das digitale Whiteboard

von | Feb 18, 2021 | Agile Tools, Agilität | 0 Kommentare

In Zeiten von Home-Office und remotem Arbeiten werden digitale Werkzeuge immer wichtiger – und tatsächlich auch immer ausgefuchster. Eines dieser Tools heißt „Miro“ und soll das Whiteboard ersetzen – in Form eines Miro Boards.

Was ist Miro?

Miro ist der Desktop Client, der es ermöglicht viele Menschen auf einem „digitalen Whiteboard“ zu vereinen, obwohl sie alle an unterschiedlichen Orten vor ihrem Computer sitzen. Mit seinen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich miro zum Präsentieren von Informationen, aber auch zum Zusammenarbeiten und beispielsweise Erstellen von Mind Maps nutzen. Durch das einfach Teilen eines sogenannten Miro Boards, kannst du alle deine Kolleginnen und Kollegen ganz leicht dazu holen und gemeinsam mit ihnen auf der Plattform interagieren.

Das Tool wird hauptsächlich im Business-Bereich verwendet und bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern eine Vielzahl an Möglichkeiten, um übersichtliche, kreative und komplexe Mindmaps, Grafiken und andere visuelle Pläne zu gestalten.

Wie ist Miro aufgebaut?

Im Prinzip ist miro eine unendlich große weiße Fläche, die man zur visuellen Gestaltung verschiedener Projekte nutzen kann. Die Plattform bietet seinen Nutzern unterschiedliche Werkzeuge, um mit der Fläche zu arbeiten. Textflächen, Post-Its, Pfeile, Zeichnungen, Kommentare zählen dabei zu den wichtigsten unter ihnen. Doch miro stellt auch zahlreiche Vorlagen für unterschiedliche Darstellungsarten. Durch die vielen Funktionen lässt sich mit etwas Übung und Geschick wohl alles visuell darstellen.

Auf seinem Dashboard findet jeder angemeldete Nutzer seine unterschiedlichen Boards. Möchte er ein neues Board erstellen, hat er die Möglichkeit aus zahlreichen Templates auszuwählen oder mit den Grundwerkzeugen selbst zu gestalten. Die weiße Fläche, auf der man sich befindet, ist grenzenlos, genauso wie die Möglichkeiten, die man Miro hat.

Visualisiere deine Gedanken

Miro unterstützt dich und dein Team dabei, Gedanken, Ziele, Pläne, Ideen und vieles mehr zu (digitalem) Papier zu bringen. Ob du deinen Kollegen nur einen Raum bieten möchtest, in dem sie all ihre Ideen sammeln können oder du ihnen deine vorstellen möchtest, die Plattform hilft dir, sie visuell übersichtlich und anpassbar zu gestalten.

Egal ob es die Mind Map, das Kanban Board, der Stammbaum oder der Design Thinking Workshop ist, mit hilfreichen Vorlagen kannst du alles gliedern, miteinander verbinden und Notizen anbringen.

Miro ist Ăśbungssache

Um die vielen Möglichkeiten, die einem die Plattform bietet, auch wirklich nutzen zu können, erfordert das Ganze ein bisschen Übung und Geschick. Vor allem wenn gleich mehrere Personen in einem Board agieren, kann dies für Verwirrung sorgen. Ist eine Textblase oder ähnliches nicht „locked“ und dadurch an seinem Platz fixiert, kann es schon mal schnell passieren, dass das Objekt versehentlich verschoben wird.

Im neuen Agile Heroes Tutorial zeigt euch Co-Founder, worauf ihr bei der Arbeit mit Miro achten müsst. Zusätzlich bietet die Plattform selbst zahlreiche Videos und sogar Webinare, um das meiste aus seiner Miro-Erfahrung herauszuholen. Denn dafür muss man sich wohl erst einmal ein bisschen Zeit geben. Dazu gibt es nun auch die miro Academy, die mehr Licht ins Dunkel bringen soll. Trotzdem lässt sich auch beim ersten Arbeiten mit dem Programm schon sehr viel machen.

Wem nĂĽtzt Miro?

Miro ist das digitale Whiteboard für Teams, die sich kein Büro mehr teilen. Denn genau das sind seine Vorteile: Die Möglichkeit in Gruppen zusammenzuarbeiten und das über Distanz hinweg. Bereits die simple Funktion der Haftnotizen ermöglicht es einem Team, ganz einfach und gleichzeitig Ideen und zusammenzutragen, über die alle Beteiligten sofort einen Überblick gewinnen. Danach lassen sich die Post-Its weiter sortieren und unterordnen. Somit ist das Miro im Grunde für alles geeignet, wofür man früher/sonst ein Whiteboard und Haftnotizen verwendet hätte. Spielerisch und vor allem visuell lassen sich Ideen sammeln und finden und es entstehen Begriffssammlungen, die keine Grenzen kennen.

Wir können das Programm vor allem agilen Teams empfehlen. Eines der Pflichtevents der agilen Projektmanagementmethode SCRUM ist die Sprint Retrospektive. Dabei wird in lockerer Atmosphäre der letzte Sprint in Bezug auf das Zusammenarbeiten besprochen. Gerade hierfür werden oft Übungen veranstaltet für die Post-Its verwendet werden. Eine solche Retrospktive dann remote abzuhalten, ist für viele Teams eine Herausforderung. Doch mit Hilfe von Videocall und einem vorbereiteten Miro Board lässt sich das Event kurzerhand auch in die digitale Welt verlegen.

Tutorial jetzt auf YouTube

Wenn du jetzt Interesse an dem vielfältigen Tool hast und damit richtig durchstarten möchtest, dann schau dir doch das Agile Heroes Tutorial dazu an. Wir erklären dir, wie du Miro perfekt für dich anwenden kannst. Probier’s doch mal aus!

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