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Annett Oeding: Der Ausbruch aus dem geistigen Gefängnis

von | Mai 27, 2021 | Interviews | 0 Kommentare

Annett Oeding ist Strategieberaterin und unterstützt Startups dabei, die für sie richtigen Art der Unternehmenskommunikation zu finden. Davor war sie teilweise bei großen Konzernen tätig. Das war für sie wie ein geistiges Gefängnis, sagt sie heute. Wie sie es aus diesem Gefängnis herausgeschafft hat und wie Startups die richtige Kommunikation nach außen aufbauen können, erklärt sie im neuen Agile Heroes Podcast mit Fabian Kaiser.

 

Unternehmer sind die Experten, wenn es um ihr Unternehmen geht. Auch wenn sie dazu kommunizieren müssen. Trotzdem ist es für viele oftmals nicht so leicht, Informationen nach außen zu transportieren und ihr Unternehmen zu beschreiben. Vor allem Startups haben oft Probleme damit, die richtige Art der Unternehmenskommunikation zu finden. Denn selbstverständlich ist auch das ein Learning-Prozess. Und hier kommt Annett Oeding ins Spiel: Sie hat jahrelange Erfahrung in diesem Feld, hat selbst gegründet und möchte jetzt Startups und neuen Gründern mit ihrer Erfahrung helfen, einige Fehler zu vermeiden. Deshalb unterstützt sie bei der Strategiefindung und der Unternehmenskommunikation. Im neuen Agile Heroes Podcast hat sie mit Fabian Kaiser darüber gesprochen.

 

Raus aus dem Gefängnis

Als Pressesprecherin und Kommunikationsexpertin in großen Konzernen fühlte sich Oeding wie in einem Gefängnis. Ihr war klar, dass sie in diesem Umfeld nicht glücklich werden konnte und entschloss sich deswegen, auszubrechen und ihre eigene Firma zu gründen.

Mit pimp.my.startup unterstützt sie jetzt Gründerinnen und Gründern beim Aufbau ihres startups und teilt mit ihren ihre jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet Unternehmenskommunikation.

 

Annett’s Produkt: Erfahrung weitergeben

Nach 25 Jahren im Business möchte Annett Oeding ihre Erfahrung weitergeben und andere auf ihrem Weg unterstützen. In den verschiedenen Unternehmen in denen Annett bei der Unternehmenskommunikation mitgewirkt hat, konnte sie viel an Erfahrung sammeln und daraus lernen. Dieses Wissen möchte sie nicht nur bei sich lassen.

 

Unternehmenskommunikation: Der perfekte erste Satz

Was vielen Startups und Gründern schwerfällt, sagt Annett, ist der perfekte, erste Satz. Dieser Satz ist die Antwort auf die Frage: „Womit verdienst du eigentlich dein Geld?“. Denn aus Erfahrung weiß Annet selbst – und auch Fabi – dass diese Frage oftmals nicht so leicht zu beantworten ist und man nur schwer auf den Punkt kommt. Und genau darum geht es Annett bei der Unternehmenskommunikation. Gründer und Geschäftsführer müssen in der Lage sein, ihr Produkt in einem perfekten Satz darzulegen.

 

Wie baue ich meine Website auf?

Annett bietet zudem eine Art „Startup Starter Kit“ für Websites an. Dabei geht es darum, wie junge Unternehmen die Medien, die sie bereits besitzen richtig einsetzen und sich damit eine Website aufbauen. Nicht nur die Kommunikation nach außen ist dabei wichtig. Sondern auch die Frage: Was muss ich mit meinen Mitarbeitern besprechen? Welche Informationen brauchen die jeden Tag? Wie gestalte ich die Kommunikation innerhalb des Teams? Viele junge Gründe haben nie „gelernt“, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umzugehen. Vor allem in Zeiten von Corona und Home Office ist es wichtig, mit ihnen in Kontakt zu bleiben und ihnen das zu geben, was sie für erfolgreiches Arbeiten brauchen.

8 Tipps, wie du die Kommunikation in deinem Team verbessern kannst, findest du hier! 

 

Produkte zum kleinen Preis

Was Annett hervorhebt sind ihre Preise: Sie weiß, dass Startups meist nicht tief in Tasche greifen können, wenn sie Unterstützung beim Aufbau ihres Unternehmens brauchen. „Mit der Beratung von Startups wird man sicher nicht Millionärin“, doch das ist auch nicht ihr Ziel. Annett kennt die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die das Gründen mit sich bringt und bietet deshalb Abkürzungen ab. Es muss nicht jeder dieselben Fehler machen, findet sie. Deshalb gibt sie ihr Wissen zum kleinen Preis weiter.

 

Die ersten 3 Jahre

Wichtig bei Startups sind die ersten drei Jahre, sagt Annett. Ihrer Meinung nach hat sich ein Startup nach drei Jahren bereits so etabliert und so viel Know-How gesammelt, dass selbstständiger arbeiten kann oder zumindest finanziell schon größere Schritte gehen kann. Wenn das nicht der Fall ist, hat es das Startup höchst wahrscheinlich nicht über diese drei Jahre hinaus geschafft.

 

Mehr zu Unternehmenskommunikation im neuen Agile Heroes Podcast

Viel mehr zum Thema Unternehmenskommunikation und weitere Tipps für Startups und angehende Gründer, kannst du jetzt im neuen Agile Heroes Podcast hören. Außerdem findest du auf dem Agile Heroes YouTube Kanal weiteren, spannenden Content zum Thema Agilität, Gründen, Digitalisierung und Co. Schau vorbei!

 

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